Das Honorarkonsulat

Russland in der EuropäischenMetropolregion Nürnberg

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Russische Staatsbürger

Von 243.673 russischen Bürgern in der Bundesrepublik Deutschland leben 37.370 in Bayern, davon 6.578 in Mittelfranken, von denen 3.451 in Nürnberg ansässig sind (Stand: 31.06.2016). 1990 wohnten 143 Sowjetbürger in Nürnberg.

Städtepartnerschaften

In Nordbayern bestehen schon seit Jahrzehnten drei Städte– und eine Schulpartnerschaft mit Russland, welche die kommunale Begegnung und insbesondere auch den Jugendaustausch fördern:

  • Erlangen - Wladimir, seit 1983,
  • Rothenburg - Susdal, seit 1988,
  • Höchstadt/Aisch - Krasnogorsk,
  • Moskauer Gebiet, seit 2003,
  • Gymnasium Höchstadt/Aisch - Gymnasium Opalicha Krasnogorsk, seit 2003.

Russisch-deutsches Kulturzentrum E.V. in Röthenbach

Das von der Putin- Stiftung Russkij Mir ausgezeichnete „Zentrum zur Förderung der russischen Sprache und Kultur“ wurde 1998 gegründet. Es bietet mit 20 qualifizierten Mitarbeitern neben vielen weiteren Seminaren Deutschförderkurse und Russischkurse für russische und deutsche Kinder ab zwei Jahren, Jugendliche und Erwachsene an. Pro Woche besuchen dort 1.000 Teilnehmer mehr als 120 Kurse. www.rdkev.de

Partner in Wissenschaft und Forschung

Die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) unterhält Beziehungen zu 19 Partnerinstitutionen in Russland. Von circa 1.800 russischen Studenten in Bayern studieren 186 in Erlangen-Nürnberg - wissenschaftliche Mitarbeiter und Doktoranden nicht eingerechnet. 100 weitere Studenten aus Russland besuchen die Technische Hochschule (TH) Georg Simon Ohm in Nürnberg.

Honorarkonsulat der Russischen Föderation in Nürnberg

1998 erhielt Nikolaus Knauf das Exequatur als erster Honorarkonsul der Russischen Föderation in der Bundesrepublik Deutschland. Der Konsularbezirk umfasst Nordbayern mit Unter-, Mittel- und Oberfranken sowie der Oberpfalz. Das Honorarkonsulat versteht sich in erster Linie als Mittler zwischen russischen und bayerischen Unternehmen und Förderer der wirtschaftichen Beziehungen beider Länder. Darüber hinaus engagiert es sich im Bereich Kulturförderung und wirbt für einen verstärkten sozialen Einsatz in Russland und für gegenseitiges kulturelles Verständnis.
www.knauf-honorarkonsulat.de

Wirtschaftliche Zusammenarbeit

Von den 5.560 deutschen, in Russland tätigen Firmen, die dort mit circa 270.000 Mitarbeitern 50 Milliarden Dollar umsetzen, stammt ein Viertel aus Bayern. - In Deutschland arbeiten derzeit 1.500 russische Unternehmen, davon 315 in Berlin und 300 in Bayern. Im Jahr 1995 eröffnete der Freistaat Bayern als erstes deutsches Bundesland eine Repräsentanz in Moskau. www.bayern.ru . 430 der IHK Nürnberg für Mittelfranken zugehörige Unternehmen pflegen wirtschaftiche Kontakte zu Russland.

9. Mai - Gedenktag anlässlich des Sieges im großen vaterländischen Krieg mit 27 Millionen russischen Opfern

In Bayern ruhen auf vielen Kriegsgräberstätten insgesamt 15.416 russische Opfer des Ersten und des Zweiten Weltkrieges:

  • Nürnberger Südfriedhof:
    Drei Gräberfelder mit Ruhestätten von 3.556 sowjetischen Staatsbürgern, die zwischen 1941 und 1945 in den Barackenlagern von Langwasser ums Leben kamen. Die bekannten Namen wurden im Jahr 2000 auf großen Bronzetafeln festgehalten.

  • Friedhof am Föhrenweg in Neumarkt / Oberpfalz:
    Ruhestätte von 3.373 sowjetischen Frauen, Kindern und Männern, darunter 21 russische Zwangsarbeiter und 500 zwischen 1941 und 1945 erstorbene sowjetische Kriegsgefangene. Von ihnen starben 21 Soldaten noch nach ihrer Befreiung zwischen dem 20. April und 3. Mai 1945.