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Datenbank zu ehemaligen Kriegsgefangenenöffentlich

Portal unter www.dokst.de im Internet erreichbar; Quelle: PR-inside.com / ddp, Dresden, 16.11.2009 © ddp

Mehr als 60 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg werden jetzt die Schicksale verschleppter russischer
Kriegsgefangener und in die damalige Sowjetunion deportierter Deutscher öffentlich gemacht.
Die Stiftung Sächsische Gedenkstätten hat dafür unter www.dokst.de ein Portal gestartet.

«Diese weltweit einmaligen Datenbänke ermöglichen es Millionen Menschen, die Schicksale ihrer verstorbenen oder vermissten Angehörigen aus Kriegs- und Nachkriegszeiten aufzuklären», sagte Wissenschaftsministerin Sabine von Schorlemer (parteilos) am Montag in Dresden zum Start des Projekts. Die Datenbank umfasst zum einen rund 700 000 Datensätze sowjetischer Kriegsgefangener, die während des Krieges zumeist in Deutschland ums Leben gekommen waren, sowie mehr als 10 000 Namen und Geburtsdaten von Deutschen, die von sowjetischen Militärtribunalen während des Krieges und danach verurteilt und inhaftiert worden waren. Nach Angaben des Ministeriums hat die russische Seite seit 1991 die meisten der Verurteilten rehabilitiert, allerdings wissen die Angehörigen davon zumeist nichts.